Sonntag, 16. März 2014

Starkbierzeit

Das Brauen von Starkbieren hat in München seit Jahrhunderten Tradition. Die eigentlichen Erfinder waren die Paulaner-Mönche, die erwiesenermaßen schon seit 1634 Bier brauen. In Vorbereitung auf die strenge Fastenzeit brauten sie ab 1651 immer ein besonders nahrhaftes und süffiges „flüssiges Brot“, das sie zu Ehren des Gründers „Sankt Vater“ nannten. In der Umgangssprache wurde daraus der Name „Salvator“, der bis heute unausweichlich mit den Starkbierfesten verbunden ist. Schon bald begannen andere Brauereien ebenfalls ein „Salvator“-Bier zuzubereiten, woraufhin die Paulaner-Mönche sich diesen Namen schützen ließen. Die bayerischen Brauereien bewiesen daraufhin wahre Kreativität und verkaufen ihr Starkbier seit dem unter neuen Namen, wie zum Beispiel „Maximator“, der für das Starkbier der Augustiner Brauerei steht, oder „Celebrator“ für das Starkbier der Ayinger Brauerei. Die Starkbierfeste heutzutage sind schon fast legendär und auch über die Grenzen Bayerns hinaus bekannt. Einen besonderen Status unter ihnen hat das „Nockherberg Spektakel“ der Paulaner Brauerei.

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